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Kriminalprävention - die Projekte

Förderung von Kleinstprojekten

Der Landkreis Rostock kann, durch die Bereitstellung von Fördermitteln durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, Kleinstprojekte fördern, die zur Kriminalitätsvorbeugung im Landkreis beitragen.

Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung fördert Präventionsprojekte

Kommunale Präventionsräte sowie freie Träger, Institutionen und Einzelpersonen, die in Mecklenburg-Vorpommern im Sinne der Kriminalitätsvorbeugung tätig sind, können für die Durchführung von Präventionsprojekten beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Fördermittel beantragen. Beantragung und Vergabe der Fördermittel regelt die Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums „Richtlinie zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung“ vom 5. Juli 2010 (AmtsBl. M-V S. 382). Detaillierte Informationen über die Fördermodalitäten sowie das Antragsformular finden Sie hier.

Jahr 2020

Jahr 2019

2019 Kriminal Präventions Projekte


Alle genannten Projekte leisteten im Landkreis Rostock einen wirksamen Beitrag zur Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt und Kriminalität.


Präventionsprojekt - Puppentheaterstück "Familienalbum" des Tandera Theaters www.tandera.de
Die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt des Vereins Frauen helfen
Frauen e.V. führte gemeinsam mit dem Tandera Theater mehrere Veranstaltungen im Landkreis durch. Es richtet sich mit seinem Präventionsinhalt, dem Schutz vor sexualisierter Gewalt, gezielt an Kinder im Grundschulalter der Klassenstufen 1.-2. Da die Mehrzahl der Präventionsprojekte zum Thema sexualisierte Kindesmisshandlung auf die Klasenstufen 3-6 ausgerichtet sind, schließt das Angebot des Tandera Theaters eine Lücke für die entsprechende Altersgruppe. Inhalt des Theaterstücks ist die Thematisierung sexualisierter Gewalt im familären Umfeld sowie das altersgerechte Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für betroffene Kinder. Um einen ganzheitlichen Ansatz zu ermöglichen, haben die Eltern der teilnehmenden Kinder die Möglichkeit, das gesamte Theaterstück am Abend vor der schulischen Aufführung zu sehen.
Die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt ist mit ihren Angeboten auch für
den Landkreis Rostock zuständig. Das Theaterstück wurde für die Region Teterow organisiert, um somit der Unterversorgung der ländlichen Gebiete entgegenzuwirken. Im Fokus lag die Grundschule und Regionale Schule sowie die zwei Förderschulen der Stadt Teterow, sowie die Einbeziehung der Schulen im näheren Umkreis wie z.B. Jördenstorf und Lalendorf.
Die Durchführung des Theaterstücks in Teterow war ein voller Erfolg!!!! Zum Elternabend kamen über 100 TN. Die drei Aufführungen für die Schüler*innen waren mit insgesamt fast 200 TN besucht!!!

Theaterveranstaltung zum Thema ONLINESUCHT
am RecknitzCampus mit Grundschule, Regionale Schule & Gymnasium in Laage.
Im Leben der Schüler*innen spielen digitale Medien eine immer größere Rolle. Damit besteht die Notwendigkeit, den aktuellen Herausforderungen gerecht werden und Medienkompetenz zum Thema der pädagogischen Arbeit zu machen. Ziel ist es, die Schüler*innen zu befähigen, digitale Medien sinnvoll zu nutzen sowie verantwortungsbewusst damit umzugehen.
Dazu haben wurde bereits in den vergangenen Jahren Aufführungen des mobilen Weimarer Theaters KULTUREXPRESS genutzt und die Schüler*innen über diesen Zugang die Thematik aus anderen Blickwinkeln verdeutlicht. Diese guten Erfahrun-gen wurden genutzt und eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht. Das Theaterstück bildet die Basis für eine nachfolgende Diskussion über Risiken der Mediennutzung in deren Verlauf auch Hilfsangebote und Unterstützungs-möglichkeiten thematisiert wurden.
An der Veranstaltung nahmen 404 Schüler*innen der Klasse 7 bis 10 teil.

Webinare wurden von dem Freundeskreis der Oberschule Bützow, Gymnasium Bad Doberan, Freien Schule Güstrow, Grund- und Realschule Rethwisch, durchgeführt.

Projekttage „Medien“ am Friderico Francisceum Gymnasium Bad Doberan. Beteiligt wurden alle 7. Klassen
• jede Klasse durchlief 3 Themenblöcke und schauten ein Film („Verklickt“ - ca. 55 min.) zum Thema: Cybermobbing
• Kriminalität im Internet Frau Brüsehafer, Polizei
• Cybermobbing Frau Stückmann, Rechtsanwältin
• Mediensucht Herr Marquardt, evangelische Suchberatungsstelle Bad Doberan
• Feedback der Schüler*innen und Klassenleiter*innen (im Klassenverband)

Graffi Projekt an der Schule in Papendorf
Lichteraktion gegen häusliche Gewalt
Der Arbeitskreis Opferschutz führt traditionell auf dem Güstrower Rathausplatz die Lichteraktion gegen häusliche Gewalt im November, die im Rahmen der Anti- Gewalt- Woche statt findet, durch. Es wird symbolisch für jede betroffene Frau des Landkreises ein Licht angezündet, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf das Thema häuslicher Gewalt aufmerksam zu machen.


Selbstbehauptungsseminar für Frauen
führte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung Teterow durch.


Plakataktion gegen Häusliche Gewalt
führte die Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt in Kröpelin durch. Im Rahmen der Antigewaltwoche wurden Natur-Mandala-Poster erstellt und gedruckt. Neben einer deutschen Version sind auch arabische, französische, russische Plakate erstellt worden, um diese in den Gemeinschaftsunterkünften zu verteilen. So erhoffen sich die Berater*innen, dass mehr Bewohner*innen von dem Beratungsangebot erfahren und annehmen.



Presseartikel;
Kamingespräch zum Thema Opferschutz / Opferhilfe

Hilfsangebote für Gewaltopfer im Kreis werden besser angenommen

Das ist die positive Bilanz nach dem Kamingespräch zum Thema „Opferschutz.Opferhilfe“ im Großherzoglichen Palais in Bad Doberan. Eingeladen hatte Marion Starck, Beauftragte beim Landkreis für Gleichstellung und Kriminalitätsprävention aus Anlass der „Woche gegen Gewalt an Frauen und Kindern“ Ende November. Die Runde der rund 70 Experten und Gäste führten Landesjustizministerin Katy Hoffmeister an, Prof. Dr. Rita Bley von der Fachhochschule der Polizei in Güstrow und Anja Kerl, die Vorsitzende des Kommunalen Präventionsrates beim Landkreis.


Die Zahl der angezeigten Gewalttaten ist im vergangenen Jahr um 10 Prozent gestiegen. Aber nicht wie vielleicht befürchtet, weil es mehr Übergriffe gab, sondern weil sich immer mehr Opfer trauen, die Tat anzuzeigen und sich Hilfe suchen. Nach drei Stunden intensivem Austausch wurden viele Anregungen mitgenommen, in den Arbeitsalltag an Schulen und bei Hilfeorganisationen, an die Ausbildungsstellen, aber auch in die Ministerien.


„Ich werde endlich das dringend benötigte Opferschutzkonzept für unser Land auf den Weg bringen, zusammen mit meinen Kollegen im Innen- und im Sozialministerium.“, versprach Justizministerin Hoffmeister. Dieses Konzept gilt als Wegweiser für die Arbeit aller Opferhelfer_innen.


„Aber wir benötigen es auch für die Ausbildung junger Polizisten und Juristen“, bestätigt Prof. Dr. Bley als Dozentin an der FH Güstrow. Schulsozialarbeiter_innen, Familienhelfer_innen und Mitarbeitende der Jugendämter wiederholten ihre Forderung nach mehr finanzieller Ausstattung.


Am fehlenden Geld scheitern immer noch weiterführende Angebote für Gewaltopfer, an erster Stelle stehen da dringend benötigte Plätze in Frauenhäusern. Opferschutz darf aber nicht aufhören, wenn die Ermittlungsbehörden ihre Arbeit beenden. Viele Opfer brauchen auch nach einem Gerichtsurteil oder nach einer Trennung intensive Betreuung. Positives Feedback gab es für die vor zwei Jahren eingeführte psychosoziale Prozessbegleitung, sie wird auch von Anwälten und Richtern als voller Erfolg gesehen.


Die Anwesenden haben die Veranstaltung auch genutzt, um sich zu vernetzen, um von den Erfahrungen der anderen Opferhelfer_innen zu profitieren oder einfach zu wissen, an wen wende ich mich als Zeuge, der Gewalt in der eigenen Familie, der Schule oder in der Nachbarschaft vermutet. Im vergangenen Jahr wurden rund 350 Fälle von häuslicher Gewalt im Landkreis angezeigt.


„Die inhaltlich fachliche Arbeit wird im Bündnis für Opferschutz fortgesetzt, “ bestätigt Marion Starck, denn der Landkreis Rostock verfügt über ein tragfähiges Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten.

 

Das Projekt in PDF Format

Jahr 2018

 2018 Kriminal Präventions Projekte


Viele dieser Projekte haben vor Ort einen sehr wirksamen Beitrag zur Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt und Kriminalität geleistet.


Das Kornhaus in Bad Doberan hatte das Tanders Theater eingeladen, sie spielten ein Theaterstück über sexuellen Mißbrauch „Das Familienalbum“. Ein Stück für Kinder ab 7 Jahre. Der Leiter des Kornhauses hatte die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt zur Vorführung eingeladen, damit Eltern, Kinder, Betreuer*innen und Lehrer*innen eine kompetente Ansprechperson haben für weiterführende Gespräche. Das Theaterstück regte Kinder an, anhand gemeinsamen Theatererlebnisses für eine solche Situation im Gespräch über Strategien mit Menschen zu bleiben.


Die Naturpark Schule Krakow am See, Regionale Schule mit Grundschule organisierte zwei Webinare „Cybermobbing“ - Law4school mit der Rechtsanwältin Gesa Stückmann für Schüler*innen der Klasse 5, mit dem Ergebnis, dass sich die Schüler*innen klar machten was Mobbing im Internet bewirkt.
Das Gymnasium in Sanitz führte einen Projekttag "Gegen Extremismus für Toleranz" für alle 8. Klassen durch, sowie einen Projekttag " Sucht" für alle 8. Klassen. Cybermobbing ist ein wichtiges Thema gerade für die 7. und 8. Klassen.


Die Grundschule Lichtenhagen Dorf und die Grundschule Kritzmow führten in Zusammenarbeit mit Cavemus e.V. ein Gewaltpräventionsprojekt „Sicherer Schulweg“ durch. Ziel war es Handlungssicherheiten in angespannten Situationen zu trainieren, um Grenzen setzen und zu halten, sowie das Einsetzen der Stimme um Hilfe zu holen.


Profamilia Güstrow hat im Auftrag des Arbeitskreises "Opferschutz" finanzielle Unterstützung für die Lichteraktion "Geht Dir ein Licht auf" die im Rahmen der Anti- Gewalt- Woche stattfindet, gefördert bekommen.

 Das Projekt in PDF Format

Jahr 2017

2017 Kriminal Präventions Projekte

Für diese finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV ein ganz herzliches Dankeschön, auch im Namen der acht Projektträger.


Das Polizeihauptrevier in Bad Doberan beteiligt sich an Schulprojekten und erwarb den Klarsichtkoffer, der in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Veranstaltungen mit Suchtpräventionsfachkräften, Lehrkräften und anderen Nutzer*innen konzipiert wurde. Kontinuierlich und nachhaltig werden Veranstaltungen zur Tabak- und Alkoholprävention in der Jugendarbeit im Landkreis durchgeführt. So fand bereits die erste Veranstaltung im Januar 2017 an der regionalen Buchenbergschule in Bad Dobran mit sehr großer Resonanz statt. (siehe beiliegenden Artikel aus der Ostseezeitung)

 

Am 16.5.2017 fand an der Schule am See in Satow ein Projekttag zum Thema „legale und illegale Drogen“ statt. Im Rahmen des Themenfeldes „Gesundheit und soziale Verantwortung“ des Biologieunterrichts stand den Achtklässlern ein Schultag mit vielen Eindrücken und Informationen bevor. Im Rahmen des Unterrichtsprojektes wurden die Schüler*innen sensibilisiert keine falschen Entscheidungen zu treffen und die Finger von jeglichen Drogen zu lassen.

Im Unterricht betrachteten die Jugendlichen den Aufbau und die Funktion des menschlichen Nervensystems und des Gehirns, die Wirkungen und die schädlichen organischen und psychischen Konsequenzen von Suchtmitteln im Körper. Da sie laut Medien immer früher mit Zigaretten, Alkohol bzw. dem Rauchen von Joints in Kontakt kommen. In Form eines Stationsbetriebes durchliefen die Schüler während eines Schultages fünf Stationen, die im folgenden näher aufgeführt werden.

Herr Feist aus dem Bereich Prävention der Polizei zeigte die juristischen Konsequenzen in Fällen von Drogenkonsum und Drogenverkauf auf. Dabei sprachen sie über mögliche Folgen wie die Sperre des Führerscheins, die Eintragung in das Bundeszentralregister.

Herr Marquardt von der evangelischen Suchtberatung in Rostock betrachtete Aspekte wie: Wie entsteht eine Sucht? Wie verläuft sie? Welche Arten von Süchten gibt es? Was heißt Missbrauch? Wer kann in Beratungsstellen kommen?

Die Schulsozialarbeiterin, Frau Krause setzte sich mit SchülerInnen über die gesellschaftlich tolerierte Droge Alkohol und deren Auswirkungen u.a. bei Drogenkonsum auseinander.

Die Biologielehrerin, Frau Plötz, besprach u.a. was legale und illegale Drogen sind, welchen Arten von Drogen es gibt und welche Wirkung sie haben.

Zu Gast an der Schule waren auch Mitarbeiter und Insassen der JVA- Neustrelitz. Sie zeigten den Aufbau solch einer Einrichtung und gaben einen Einblick in den strikten Tagesablauf. Außerdem sprachen ehemals Betroffene über ihr Leben und stellten ihre Eindrücke zum Leben hinter Gittern dar. (siehe beiliegenden Artikel)

 

Theatervorstellung ONLINE in Laage. Die Schulleiterin Frau Kaleum schrieb dazu:

„Im Leben unserer Schüler spielen digitale Medien eine immer größere Rolle. Damit besteht die Notwendigkeit, den aktuellen Herausforderungen gerecht werden und Medienkompetenz zum Thema unserer pädagogischen Arbeit zu machen. Ziel ist es, unsere Schüler zu befähigen, digitale Medien sinnvoll zu nutzen sowie verantwortungsbewusst damit umzugehen.
Dazu haben wir bereits im vergangenen Jahr eine Aufführung des mobilen Weimarer Theaters KULTUREXPRESS genutzt und unseren Schülern über diesen Zugang die Thematik aus einem anderem Blickwinkel verdeutlicht. Unsere diesbezüglich guten Erfahrungen möchten wir nutzen und eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen. Das Theaterstück bildet die Basis für eine nachfolgende Diskussion über Risiken der Mediennutzung in deren Verlauf auch Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten thematisiert werden.
Die Veranstaltung fand am 13.07.2017 für unsere 358 Schüler der Klasse 7 bis 10 statt.

Zum Thema - Sicherer Schulweg fand durch das Bildungsministerium zertifizierte Projekt CAVEO_System des Cavemus e.V. an der Schule Lichtenhagen Dorf statt.
Zum Thema - Gewaltprävention führte die Ostsee-Grundschule Graal Müritz das Schulprojekt „ Wir fühlen uns sicher und wohl an unserer Grundschule“.

An der Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz wurde ein Gewaltpräventionsprojekt durchgeführt. Der ausführliche Projektbericht der Schule liegt in der Anlage.

 

Seniorensicherheitsberater
wurden im Landkreis Rostock im Förderzeitraum bis Dezember 2017 für mehr als 20 Veranstaltungen gebucht. Die Seniorenberatung umfasst alle Kriminalitätsfelder, von denen Senioren üblicherweise betroffen sind und klärt über die tatsächlichen Gefahren auf.
Flyer für mehr Öffentlichkeitsarbeit der Seniorensicherheitsberater wurden in Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenbeirat und den Güstrower Werkstätten nachgedruckt.

 

Das Projekt im PDF Format

Jahr 2016

 2016 Kriminal Präventions Projekte

Für die finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV
ein ganz herzliches Danke schön, auch im Namen der 9 Projektträger,
die 10 Projekte durchgeführt haben!

Öffentlichkeitsarbeit - Arbeitsmappe


Dieser Bereich ist die kommunikative Schnittstelle zwischen der Verwaltung und der Bevölkerung. Im Vordergrund aller Aktivitäten stehen die Repräsentation und Imagepflege der Kriminalitätsprävention. Wir konzipierten mit dem Logo des Landerates für Kriminalitätsvorbeugung MV eine repräsentative Arbeitsmappe für die Mitglieder des Kommunalen Präventionsrates sowie der Mitarbeitenden in den Arbeitsgruppen. So wird der Gedanke „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ immer wieder deutlich.

Der Kommunale Präventionsrat des Landkreises Rostock


Die Kriminalpräventionsarbeit soll im Landkreis Rostock mit einer Kriminologischen Regionalanalyse untermauert werden, damit Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sowie eine lokale Strategie zur Umsetzung kriminalitätspräventiver Maßnahmen eine bürgernahe Basis aufweisen. Auf dieser Basis werden in Zusammenarbeit mit Institutionen, Netzwerken, Sportverbänden und Feuerwehren Hilfsmaßnahmen konzipiert und Strategien entwickelt. Von daher nimmt ein Vertreter der Verwaltungsfachhochschule Güstrow an den Sitzungen des Kommunalen Präventionsrates teil. Weitere Mitglieder des Kommunalen Präventionsrates sind:

Kerl Anja, Dezernentin, stellv. Landrat des Landkreises Rostock,
Balschmiter Peter FHöVPR Güstrow, Hofmann Carsten POR Präventionsberatung Polizei PI Güstrow, Linke Gottwald Annett AWO Jugendmigrationsdienst,
Pommeranz Olaf Regionalmanager Leader Amt für Kreisentwicklung LKROS,
Wieland Susann Vertreterin der Kleinen Liga LKROS; Meers Annett Staatlichen Schulamt Rostock, Tessin Mayk Kreiswehrführerverband LKROS,
Balan Manuela Geschäftsführerin Unternehmerverbandes Rostock/ Mittleres Mecklenburg e.V., Neumann Uwe Geschäftsführer des Kreissportbundes,
Seyfert Sibylle Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt JobCenter Güstrow,
Behn Jens Leitender Verwaltungsbeamter Amt Mecklenburgische Schweiz,
Blotenberg Jörg Fachbereichsleiter Bürgerdienste Amt Warnow West, Schörner Torsten Amt Gnoien – Amtsvorsteher, Breitenfeldt Marita Bürgermeisterin Sarmstorf, Petra Müller Stadt Laage, Hünecke Joachim Stadt Sanitz – Bürgermeister,
Gutsche Hartmut Leiter Regionalzentrum für demokratische Kultur LKROS,
Wenkel Anke Richterin am Amtsgericht, Baack Christine Staatsanwältin

 

 

Seniorensicherheitsberater


wurden im Landkreis Rostock im Förderzeitraum bis Dezember 2016 für mehr als zehn Veranstaltungen gebucht. Die Seniorenberatung umfasst alle Kriminalitätsfelder, von denen Senioren üblicherweise betroffen sind und klärt über die tatsächlichen Gefahren auf. Flyer für mehr Öffentlichkeitsarbeit der Seniorensicherheitsberater wurden in Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenbeirat und den Güstrower Werkstätten erstellt.

Plakataktion Leben ohne Gewalt


Wir wissen, dass täglich Menschen Opfer von Straftaten werden. Hinzu kommen Unglücksfälle und Katastrophen, die genau wie Straftaten immer wieder körperliche, seelische oder materielle Schäden verursachen. Opfer können Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, Deutsche oder Ausländer sein. Für die Opfer und oft genug für ihre Angehörigen kann das, was geschehen ist, einen tiefen Einschnitt in den Alltag und für die Zukunft bedeuten. Opfer wissen oft nicht, wie sie mit der Tat, den Folgen der Tat, den Tätern, ihren eigenen Gedanken und vielem anderen umgehen können.
Der Regionale Arbeitskreis gegen häusliche und sexualisierte Gewalt des Landkreises und der Hansestadt Rostock haben, ein A4 formatiges Plakat entwickelt, wo alle Hilfsangebote mit kurzer Beschreibung und Erreichbarkeit zu sehen sind. Diese Plakate wurden in öffentlichen Einrichtungen, wie Gaststätten, Ämter, Behörden, Clubs und Einkaufszentren in deren Toiletten, also in einem geschützten Bereich angebracht. So dass sich Betroffene, Freunde, Nachbarn u.a. sich die Abrisszettel unauffällig nehmen konnten bzw. das Plakat abfotografieren oder sich die Nummern ins Handy eingeben können. Da diese Aktion sehr gut angenommen wurde gab es in diesem Förderjahr einen Nachdruck dieser Materialien.

 

Webinare im Schulzentrum Kühlungsborn


Das Schulzentrum Kühlungsborn führte am 26. und 27. Januar 2016 in der Schule eine Veranstaltungsreihe zum Thema Cybermobbing durch. Es fand ein webinar mit den Klassen 6 und 7 statt. Das Suchtpräventionskonzept beruht auf dem Programm Lions Quest, mit dem die Schule seit Jahren arbeitet. Die Schule wurde als erste mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Anbei liegen die Leitsätze des Schulzentrums zur Kenntnis.

Smartphone - Sucht?! Theaterstück – „Online“ vom Weimarer - Kulturexpress


Bericht vom 15. 07. 2016 der RCL – Kooperative Gesamtschule in Laage
Das Team Digitales Lernen vom Recknitz Campus Laage lud am 15. 07. 2016 alle Acht- und Neuntklässler im 2. Block Unterrichtsblock ins Atrium zu einem Tourneetheaterstück „Online“ vom Weimarer-Kulturexpress ein. Die Darstellerinnen spiegelten eindrucksvoll den Schülerinnen und Schüler ihren vermeintlichen Handyalltag wieder. In jugendlichem Sprachstil wurde das Benutzen des Smartphones dargestellt. Es ermöglicht schnellen, leichten und vor allem ortsungebundenen Zugriff auf Spiele- und Netzwerkportale. Das Immer-Online-Sein wird eine neue Lebensempfindung für die Jugendlichen. Reale Freunde, Familie und Hobbys geraten durch ein schier unüberschaubares Online-Angebot an Spielen und Interaktionsmöglichkeiten schnell in den Hintergrund. Schulische Leistungen und häusliche Pflichten werden zunehmend vernachlässigt. Dazu birgt die neue Leidenschaft auch die Gefahren von Kostenfallen sowie Kontakt zu falschen Leuten aufzunehmen. Am Ende steht womöglich die Smartphone-Sucht. Die Schülerinnen und Schüler empfanden das Stück als sehr realistisch und augenöffnend. Es veranlasste sie über ihr eigenes Handyverhalten zu reflektieren. Sie erhielten im anschließenden Auswertungsgespräch von den Darstellerinnen weitere Tipps und Hinweise für einen gesunden Umgang mit ihrem Smartphone. Gefördert wurde das Projekt vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und dem Landkreis Rostock. Gerne begrüßen wir den Weimarer-Kulturexpress wieder am RCL. F. Hagemeister

 

Mobbing/ Cybermobbing-Präventionsarbeit im themenbezogen Projekt
Förderverein der Regionalen Schule in Sanitz
ca. 100 TN -Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen


Das Setting findet im Computerkabinett an den Rechnern statt, die Referentin ist online. Das Thema Cybermobbing ist im Moment in allen Klassen an erster Stelle. Täglich melden sich Kinder, die in einer Opferrolle sind. Viele haben die Fotos oder Infos von sich aber auch unbedacht an vermeintliche „Freunde“ weiter gegeben und haben somit auch einen Anteil am Geschehen. Schülerinnen und Schüler erhalten zu den Themen „Mobbing“, “Cybermobbing eine Vielzahl von Informationen. Was ist Mobbing/Cybermobbing, was sollte ich im Vorfeld beachten-eigener Schutz, wer sind die Täter, wie fühlt sich das Opfer, welche Hilfsmöglichkeiten gibt es, wer hilft mir, wann fängt die Grenzüberschreitung an. Sie erhalten Rüstzeug um mit Schul-oder Alltagskonflikten gewaltfrei umzugehen und Mitschülerinnen und Mitschülern in Situationen durch Zivilcourage zu helfen. Es erfolgt eine Reflexion des eigenen Tuns. Das Angebot dient dazu, dass die Jugendlichen eine Werteorientierung erlangen, soziale Verantwortung übernehmen, eine größere Sicherheit in ihrer Meinungsbildung erlangen und selbstbewusst und lösungsorientiert agieren können. Referentin: Rechtsanwältin Law4you

 

Elternabend zum Thema „Cybermobbing“
ca.100 TN Eltern der Kinder aus den 5. Klassen u 6. Klassen


Das Setting findet in einem großen Raum statt die Referentin ist online. Vielleicht gelingt es auch, die Referentin an diesem Abend einzuladen. Das Thema Cybermobbing ist in allen Klassen präsent. Täglich melden sich Kinder, die in einer Opferrolle sind. Viele haben die Fotos oder Infos von sich aber auch unbedacht an vermeintliche „Freunde“ weiter gegeben und haben somit auch einen Anteil am Geschehen. Sowohl die rechtliche Seite des Themas als auch die Fragen wie Eltern damit umgehen sollen, was sie im Vorfeld mit ihren Kindern besprechen sollten, wo es Hilfe gibt und welche Konsequenzen das alles hat, erklärt die Juristin den Eltern. Referentin: Rechtsanwältin Law4you

 

Graffitiprojekt „Zeichen setzen“ an der Regionale Schule Sanitz
ca. 12 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Sanitz

mit und ohne Migrationshintergrund Betreuer: eine Kunstlehrerin, ein Künstler, der in der Graffitiszene aktiv ist und schon mit Jugendlichen gearbeitet hat (Sachbericht liegt bei)

Ausgangslage: An unserer Schule ist seit 2 Jahren, durch den Zuzug von Asylbewerberfamilien nach Groß Lüsewitz, eine DAZ-Klasse installiert. Hier lernen durchschnittlich 23 Kinder in einer Klasse Deutsch und sind zusätzlich in ihrer eigenen Klasse eingegliedert.
Die Sprachbarrieren sind bei einigen Jugendlichen schon im Wesentlichen ausgeräumt, bei den neuen Schülerinnen und Schülern ist Sprache immer wieder eine große Hürde. Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer haben sich viel für die gelingende Integration überlegt und schon umgesetzt. So gab es ein gemeinsames Frühstück in Groß Lüsewitz mit den neuen Schülerinnen und Schülern, den Klassensprecherinnen und Klassensprechern, einige soziale Projekte zum Miteinander und ein großes Theaterstück „Instant act“ gegen Gewalt und Rassismus.
Da alle Initiativen und Angebote einen ganzheitlichen Charakter haben müssen und begleitend stattfinden, haben wir nun wieder eine Projektidee, die ein Miteinander und einen Prozesscharakter beinhaltet. Das Projekt ist ein Graffitiprojekt und wirkt damit auch gegen Vandalismus, den Drang von Jugendlichen sich an Hauswänden zu verwirklichen und für die Vermeidung von Parolen an öffentlichen Orten. Ein weiterer Aspekt berührt die Aussage: Über Kunst etwas Wichtiges und Nachhaltiges zum Ausdruck bringen- ein Ansatz, der sich lohnt.

Ziele: Lebensweltbezogen und orientiert an den Bedürfnissen und Wünschen der Zielgruppe hat das Projekt „Zeichen setzen“ folgendes zum Ziel: Integration der Jugendlichen aus verschiedenen kulturellen und politischen Hintergründen an unserer Schule; die Förderung von jungen Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung; die Vermittlung von Werten; die Förderung der Kommunikation-Integration-Miteinander etwas schaffen; Aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt; Positive Beeinflussung von Sicht-und Verhaltensweisen; Sensibilisierung für die Wertschätzung der Leistungen anderer; Stärkung des Selbstbewusstseins und der Eigenverantwortlichkeit sowie Förderung von Kreativität und Konstruktivität

Inhalte: Die Projektidee ist eine gemeinsame Gruppenarbeit über eine längere Zeit, im Rahmen eines Graffitiworkshops. Dieser wird von der Kunstlehrerin und einem jungen Künstler (dieser hat schon mehrfach mit Jugendlichen gearbeitet) geleitet. Auch die Schulsozialarbeiterin begleitet das Projekt sozialpädagogisch. Durch die Zusammenarbeit wird das Miteinander der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund aufgebaut, gestärkt und durch die künstlerische Gestaltung, die Themensuche und gemeinsame Prozesse intensiviert. Das Ergebnis setzt klare Botschaften in Bezug auf Respekt, Toleranz, gegen Rassismus und Krieg- für ein gleichberechtigtes Miteinander.

 Projektabschluss: Am Ende der Projektwoche wird die „Botschaft“ feierlich an die Schule und die Gemeinde übergeben. Dazu werden die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Rostock, der Bürgermeister, die Schulleiterin, Mitarbeiter des Fördervereins und des Netzwerkes „Neue Nachbarn“ und die Presse eingeladen. Wir hoffen, damit ein Zeichen zu setzen!

Das Projekt im PDF Format

 

Jahr 2015

Für die finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ein ganz herzliches Danke schön, auch im Namen der 9 Projektträger, die 13 Projekte durchgeführt haben!

 

„Sicherheit macht Schule“

Das Qualitätssiegel Sicherheit macht Schule wurde im Abrechnungszeitraum an die Grundschule in Bentwisch und in Teterow verliehen. 

“Stark fürs Leben” regionale Präventionsmesse für Schulen und Berufsschulen, Ausbilder*innen und Ehrenamtliche Jugendbetreuer*innen

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation des Lions Club und dem Schulzentrum Kühlungsborn am 21. und 22. März 2015 in der Schule durchgeführt. Programmthemen dienten zur Stärkung der Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen mit Markt der Möglichkeiten, Fachvorträgen und Info Ständen. Es gab Lösungsansätze für Probleme in der Schule und in Jugendgruppen z.B. Suchtgefahren, Cybermobbing, Gewalt. Eine Kostenbeteiligung an den Referentenkosten für Herr U. Borowka, der auf der Eröffnungsveranstaltung als direkt Betroffener in die Thematik eingeführt hat, fand große Resonanz. Sein Vortragsthema: “Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker.

„Streitschlichter*innen_ausbildung“

Die Freie Schule Rerik ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft. Sie versteht sich als ein Haus des Lernens und des Lebens, in dem das friedliche Miteinander und die kulturelle Toleranz, die individuelle Entfaltung und das gemeinsame Lernen sowie vernetztes Denken und verantwortliches Handeln ein gemeinsames Dach finden. Seit 11 Jahren gestaltet die Freie Schule Rerik mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern und gemeinsam mit Schülern und Eltern ein Schulkonzept aus. Als Schule sind wir ein Garten mit einer großen Vielfalt an Blumen und Gräsern, für dessen Gedeihen wir gemeinsam verantwortlich sind. Am 18.12.2014 verlieh der Innenminister Lorenz Caffier das Zertifikat „Sicherheit macht Schule“. Auch in Zukunft steht Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler an erster Stelle.

Weitere Informationen zur Schule unter www.freie-schule-rerik.de.

Innerhalb des Projektes wurde die Streitschlichter*innenausbildung mit Schülerinnen und Schülern der 5 und 6 Klasse mit der Mediatorin Regine Katzy durchgeführt. Der Bedarf an einer Festigung der Grundlagen sowie Fortführung der Ausbildung ist sehr hoch. Vor allem die Einführung in die praktische Arbeit von Streitschlichtern sowie die endgültige abgeschlossenen theoretische Ausbildung für dieses Schuljahr stehen im Vordergrund.
Ziele der Schule:
- Verbesserung des Schulklimas
- Erkennen und Lösen von Konflikten
- demokratisches Lernen
- Bewusstseinsausbildung bei SchülerInnen und LehrerInnen, das gemeinsame, friedliche und kreative Lösungsansätze produktiv sind.


Methoden:
- Grundausbildung der Streitschlichter
- Rollenspiele
- Einzel- und Gruppengespräche
- Reflektionsübungen
- regelmäßige wöchentlicheTreffen
- Präsentation der Arbeit am Aushang/ Transparenz für die Schule

In der Projektwoche „Miteinander nicht Gegeneinander“ fanden verschiedene Veranstaltungen statt. Ziel war es, dass die Schule Künstler*innen, Sportler*innen und weitere Akteure in die Schule holten, um präventive Maßnahmen anzubieten.

„Eine Stadt - ein Zuhause“
Aktionstag zur interkulturellen Begegnung in der Südstadt

Antragsteller: Filmklub Güstrow e.V.
Derzeit kocht die Gerüchteküche in der Südstadt. Junge und alte Güstrower*innen schreiben Unmögliches bei Facebook. Viele Vorurteile sind in den Gesprächen zu vernehmen.
Es gibt viele Hemmnisse, den Heimbewohnern in der Südstadt vorurteilsfrei zu begegnen.
Vereinzelt werden Flüchtlinge ausgegrenzt oder beschimpft: beim Einkaufen, auf der Straße usw. Soziale Einrichtungen der Stadt schließen sich zusammen und organisieren gemeinsam. Offene Begegnung, gemeinsame Aktivitäten und kreative Ideen finden – das sind Ziele eines bunten Aktionstages in der Südstadt.

Ziele: Bürger*innenbegegnung zur Förderung eines weltoffenen Miteinanders, zur Verständigung mit Menschen ausländischer Herkunft und für Toleranz in der Stadt.
- Förderung von Nachbarschaftshilfe und Präsentation sozialer Angebote in der Stadt

Kooperationen mit: AWO mit MGH, JC und Kita, Inselseeschule, Filmklub Güstrow e.V. mobile Arbeit und Jugendclub Alte Molkerei, Freie Schule Güstrow e.V., DRK, Eine Weltladen, ev. Jugendarbeit, Anne-Frank-Schule, WGG Werkstattladen vom Frauenschutzhaus, Europeen Homecare, Villa Kunterbündnis, Berufsschule, Bürger, Soziale Bildung e.V… .

Aktionstag: Aktionsstände umranden eine Gruppe Thementische, an denen philosophiert werden kann. Die Thementische werden moderiert und greifen das Weltgeschehen und Möglichkeiten humanitärer Hilfe auf. Drum herum finden kulturelle Aktivitäten, leckere Probierstände und Kinderspiele statt. Flüchtlinge organisieren auch selbst einzelne Beiträge zum Aktionstag, dies können kleine Handarbeiten und Kunst aus der Heimat sein, aber auch kleine Speisen oder Spielangebote für Kinder sein. Nur wenn die Stimmung friedlich ist, kann auch das Heim besichtigt werden. 

 

Kunsthaus Filmvorführung 29.09.2015 20.15 Uhr
Film & Diskussion: „Io sto con la sposa“ ("Auf der Seite der Braut")


Ein Akt des zivilen Ungehorsams, eine politische Aktion und ein bewegender, international ausgezeichneter Dokumentarfilm. "Io sto con la sposa“ ("Auf der Seite der Braut") ist alles in einem.
Verkleidet als Hochzeitsgesellschaft, so schleusen die Regisseure Gabriele del Grande, Khaled Soliman al Nassiry und Antonio Augugliaro fünf syrische Flüchtlinge durch die Festung Europa. Unterstützt von italienischen und syrisch-palästinensischen Aktivist*innen und immer begleitet von der Kamera halten sie dokumentarisch, in teilweise sehr peotischen Bildern fest, wie das Filmteam gegen europäische Reisebeschränkungen verstößt, um Menschen, die in ihrer Heimat und auf der Flucht alles verloren haben, das Recht auf Bewegungsfreiheit zuteilwerden zu lassen. Mit der Veröffentlichung des Films, quasi eine Selbstanzeige, nehmen sie die juristischen Konsequenzen in Kauf – und machen gleichzeitig deutlich, wie wenig Menschlichkeit in der europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik herrscht.
Von Mailand nach Stockholm mit fünf syrischen Flüchtlingen. Auf verschiedenen Wegen haben sie es aus ihrem von Diktatur und Bürgerkrieg zerstörten Land bis nach Italien geschafft, aber Schweden, das Ziel ihrer Reise, scheint unerreichbar fern.
Auf emotional berührende, humorvolle aber auf keinen Fall verharmlosende Weise wird hierbei insbesondere der Kern der so genannten Dublin-Verordnungen aufgegriffen und sehr anschaulich verdeutlicht, wie Geflüchteten und Asylsuchenden eine selbstbestimmte Wahl ihres Aufenthaltsortes verwehrt wird. „Wir wollen unsere Freunde nicht als Opfer zeigen, sondern als handelnde Personen, die versuchen, an ihrer Situation etwas zu ändern“, so Co-Regisseur Gabriele del Grande.
Der Film wurde unter anderem 2014 mit einem Spezialpreis auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet. Das Filmteam ist nach wie vor auf der Suche nach einem Verleih in Deutschland. Der Film ist aus diesem Grund bisher nur in einigen, wenigen Städten gezeigt worden. „Io sto con la sposa“ (Auf der Seite der Braut"), 2014, 89 min, OmU (dt. Untertitel)

 

Webinare
Thema CYBERMOBBING UND UR-HEBERRECHT
mit der Rechtsanwältin Gesa Stückmann

fanden in mehreren Schulen des Landkreises Rostock statt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern zu befähigen, digitale Medien sinnvoll zu nutzen sowie verantwortungsbewusst damit umzugehen.
Modul 1 Umgang mit dem Internet – Suchmaschinen und Urheberrecht
Modul 2 Persönlichkeitsschutz und Passwörter
Modul 3 Soziale Netzwerke und Cybermobbing (2 Tage)
Modul 4 Umgang mit der Lern- und Kommunikationsplattform ITSLEARNING

 

Wenn Fremde Freunde werden!

Ach in diesem Jahr findet der Weltkindertag am 18. September in Güstrow statt.
Den Schwerpunkt dieses Jahres wurde eindeutig bestimmt und festgelegt, dass wir uns mit dem Thema: „Lasst uns reden!“ beschäftigen wollen. Einen Schwerpunkt wird auf die Kommunikation mit den Asylsuchenden gelegt. Dafür werden Mappen erarbeitet. Diese enthält Informationen und methodische Umsetzungen. Diese Mappen werden für die Kindereinrichtungen, Horte und Schulen der Stadt und Umgebung verteilt. Präventiv können die Erzieher*innen und Lehrer*innen vorweg schon mit den Kindern über das Reden unterhalten. Themen wie wichtig die Sprache ist, welche Fehler bei der Kommunikation treten oft auf, welche Sprache sprechen die Asylsuchenden in unserer Region und vieles andere bestimmen diesen Tag. Außerdem soll eine Zusammenarbeit mit den Asylheimen stattfinden. Auf dem Markt der Möglichkeiten wollen wir die Kinder zu diesem Thema erlebnispädagogisch arbeiten. Zum Kreis der Vorbereitenden gehören: Jugendclub Phönix, AWO, Kindergarten Regenbogen, Freie Schule, AWO- Kindergarten Südstadt, Kirchgemeinden DOM und Pfarrgemeinde, Berufliche Schule, Kunsthaus, Bockhorst u. a.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Dieser Bereich ist die kommunikative Schnittstelle zwischen der Verwaltung und der Bevölkerung. Im Vordergrund aller Aktivitäten stehen die Repräsentation und Imagepflege der Kriminalitätsprävention in der Öffentlichkeit.
Wir wissen, dass täglich Menschen Opfer von Straftaten werden. Hinzu kommen Unglücksfälle und Katastrophen, die genau wie Straftaten immer wieder körperliche, seelische oder materielle Schäden verursachen. Opfer können Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, Deutsche oder Ausländer sein. Für die Opfer und oft genug für ihre Angehörigen kann das, was geschehen ist, einen tiefen Einschnitt in den Alltag und für die Zukunft bedeuten. Opfer wissen oft nicht, wie sie mit der Tat, den Folgen der Tat, den Tätern, ihren eigenen Gedanken und vielem anderen umgehen können. Viele trauen sich nicht einmal über ihre Erlebnisse zu sprechen.
Schweigen nützt nur dem Täter. Denn - Wenn Opfer schweigen, können wir nicht helfen.


Leben ohne Gewalt

Der Regionale Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss von Angeboten für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt in Rostock und im Landkreis Rostock. Themen des RAK sind Prävention- und Öffentlichkeitsarbeit, Aktuelles und anonyme Fallbesprechungen. Weiterhin werden verschiedene Kooperationspartner_innen eingeladen.
Im Jahr 2015 will der RAK, Betroffene von HG, Stalking und sexualisierte Gewalt durch ein Plakat erreichen und auf ihre Angebote aufmerksam machen. Wir möchten einen gemeinsamen Flyer bzw. Plakat entwickeln, mit Abrissmöglichkeiten der einzelnen Einrichtungen für die Betroffenen.
Kooperation zur Antragsstellung mit:
Regionaler Arbeitskreis gegen häusliche und sexualisierte Gewalt Rostock und des Landkreises Rostock (IST HRO, FBST Rostock, BST Kröpelin, FH HRO und FSH GÜ) Angedacht ist es, ein A4 formatiges Plakat zu entwickeln, wo alle Hilfsangebote mit kurzer Beschreibung und Erreichbarkeit zu sehen sind. Am Rand sollen dann die Abrisszettel mit den jeweiligen Einrichtungen und Telefonnummer stehen. Diese Plakate sollen dann öffentlichen Einrichtungen, wie Gaststätten, Ämter, Behörden, Clubs, Diskotheken und Einkaufszentren in deren Toiletten, also in einem geschützten Bereich angebracht werden. So dass sich Betroffene, Freunde, Nachbarn u.a. sich die Abrisszettel unauffällig nehmen können bzw. das Plakat abfotografieren oder sich die Nummern ins Handy eingeben können.
Ziel:
Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die verschiedenen Hilfsmöglichkeiten Betroffenen von häuslicher, sexualisierter Gewalt und Stalking, nicht bekannt sind und nach wie vor eine große Schamgrenze besteht, über das was Ihnen widerfahren ist, in der Öffentlichkeit zu reden bzw. sich Hilfe und Beratung zu holen. Wir wollen mit diesem Plakat auf unsere Angebote aufmerksam machen. So dass Betroffene dadurch die Möglichkeit haben, sich Beratung und Unterstützung holen können, um aus ihren Gewaltkreislauf auszubrechen.
Die Idee für dieses Plakat haben wir vom Regionalen AK Neubrandenburg bekommen, die solch ein Plakat bereits entwickelt haben.

Der Seniorensicherheitsberater
wurde im Landkreis Rostock im Förderzeitraum bis September 27 mal für Veranstaltungen gebucht. (siehe Anlage) Die Seniorenberatung umfasst alle Kriminalitätsfelder, von denen Senioren üblicherweise betroffen sind und klärt über die tatsächlichen Gefahren auf.

Das Projekt im PDF Format

Jahr 2014

2014 Kriminal Präventions Projekte

Die kommunale Präventionsarbeit hat durch die finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV einen großen Stellenwert im Landkreis Rostock eingenom-men. In den letzten beiden Jahren wurden Voraussetzungen geschaffen, die sonst nicht mög-lich gewesen wären. Aufgrund der zahlreichen Teilnahme am PräventionsForum wurde festgelegt, dass in diesem Förderjahr Cyber-Mobbing ein Schwerpunktthema ist. Überwie-gend wurden die bewilligten Zuwendungen in diesem Jahr an Kriminalitätspräventionsprojekte vergeben.


Zwei Schulen aus dem Landkreis Rostock beteiligten sich 2014 an der Ausschreibung für das Qualitätssiegel Sicherheit macht Schule. Zur Verleihung des Qualitätssiegels kam der In-nenminister MV in die Freie Schule nach Rerik und in die Förderschule Bad Doberan, diese erfuhren eine Wertschätzung ihrer Arbeit durch den Innenminister.

Wertvoll waren die Informationen des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung bezüglich der Tourdaten des Ensembles Radiks, eine mobile Theaterproduktion für Schulen und Ju-gendeinrichtungen zum Thema Cyber-Mobbing, Mobbing und Medienkompetenz.
Vier Auftritte an unterschiedlichen Schulen; regionalen Schulen in Güstrow, Satow und den Gymnasien in Bad Doberan und Güstrow wurden organisiert.

Webinare - Cybermobbing mit Frau Stückmann und Projektwochen fanden an der regionalen Schule und Gymnasium Rövershagen, Gymnasium Bützow zu diesem Thema statt. Stets war uns wichtig, das dieses Thema ganzheitlich betrachtet wird, also das dieses Thema im Unter-richt und mit den Eltern besprochen wird.

Ein mehrtägiges Seminar zum Thema „systemisches Agressions-Management“ für Koordi-natorInnen, verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Öffentlichen Verwal-tung sowie SchulsozialarbeiterInnen wurde organisiert und durchgeführt. So konnte die kon-tinuierliche Zusammenarbeit mit den verschiedenen regionalen Multiplikatoren, eine Stär-kung der Netzwerke, inhaltlicher Austausch u. Stärkung der Netzwerkstrukturen intensiviert werden. Systemische Aggressions-Management SAM dient dazu, die eigene Haltung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu überprüfen und bieten interessante sehr nachhaltige Strategien. Die Aggressions-Acht als Arbeitsgrundlage einer ganzheitlichen Gewaltprävention. Konfliktanalyse, Konflikt-Management sind Schwerpunkte der Weiterbil-dung. Die Dokumentation mit der AggressionsAcht© mit praxistauglicher Verlaufs- und Ver-haltensdiagnostik, Krisenbeschreibungen und praktische Aggressionsanalyse wurde erläutert und angewandt.

Die Ziele in der kommunalen Präventionsarbeit im Landkreis Rostock konnten durch die Zuwendung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV nachhaltig vertieft werden. Vielen Dank für die Förderung!

Bilder

Jahr 2013


Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung MV unterstützt die Landkreise
Ein ganz herzliches Dankeschön, auch im Namen der Projektträger!


Durch die Neuwahl und Neubesetzung des Landrates (11/2013) änderte sich 2013 auch der Blick auf den Präventionsrat des Landkreises. Die Arbeitsgrundsätze vom 16.10.2012 für die Arbeit des kommunalen Präventionsrates wurden überarbeitet. Vertreter/Innen aus den bereits bestehenden Präventionsräten der Kommunen, der Staatsanwaltschaft, Amtsgerich-te, Polizei, Schule, Jugendsozialarbeit, Sport, Kirche, Regionalzentrum für demokratische Kultur werden erneut mit einbezogen. Die Gemeinde- und Stadtverwaltungen des Landkrei-ses haben großes Interesse mit dem Landkreis bezüglich Kriminalprävention zusammen zu arbeiten. Diese wurden persönlich angefragt, es haben sich aus 24 Verwaltungen, 24 Perso-nen gemeldet, um aktiv in der kreislichen Präventionsarbeit mit zu wirken. Von daher fand am 6. 11.2013 das PräventionsForum statt, um alle Akteure in der Präventionsarbeit mit einzubeziehen. Teilgenommen haben ca. 100 Akteure aus dem Landkreis Rostock. Unser Motto war:


Aufeinander zugehen – Miteinander ins Gespräch kommen - gemeinsam planen

- Im Dialog mit der POLIZEI
Darstellung der aktuellen Kriminalitätslage im Landkreis Rostock
anhand ausgewählter Deliktsbereiche und örtlicher
Schwerpunkte, Empfehlungen zur Prävention

- Im Dialog mit dem Bündnis zur Prävention häuslicher Gewalt


- Im Dialog mit dem mit den Kommunen und den Präventionsräte vor Ort

- Im Dialog mit Bürgern zur Seniorensicherheit und  Bürgerschaftlichem Engagement


ZIEL:
1. Wo und wie wird Prävention momentan und in Zukunft gebraucht und zu gestal-ten sein?

2. Sensibilisierung und Hintergrundvermittlung

3. Erkenntnisse aus kriminologische Forschung, Handlungsempfehlungen

4. Wie können Fachkräfte der Kita, Schule, des Jugendamtes und der Polizei zum Schutz der Kinder, Jugendlichen, Senioren, Frauen etc. zusammenwirken?

5. Ins Gespräch kommen, sich wissenswertes austauschen, Welche kompensatori-schen Interventionen haben sich bewährt?

6. Netzwerk aufbauen, lokale Präventionsprojekte vernetzen

7. 1x jährlich PräventionsForum durchführen

8. Präventionsrat und Präventionsstrategie für den Landkreis Rostock – Handlungsfelder


Wir werden analog der Arbeitsstruktur des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung eine Struktur im Landkreis Rostock aufbauen.

Wir beginnen mit zwei Unterarbeitsgruppen des Präventionsrates: 1. AG Opferschutz – Häusliche Gewalt und 2. Seniorensicherheit
Die Moderatorinnen und Moderatoren haben im Anschluss des Forums jeweils eine Doku-mentation der Ergebnisse erstellt, die für die inhaltliche Arbeit genutzt wird.
Die Kriminalpräventionsarbeit sollte im Landkreis Rostock mit einer Kriminologischen Regi-onalanalyse untermauert sein, damit Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sowie eine lokale Strategie zur Umsetzung kriminalitätspräventiver Maßnahmen eine bürgernahe Basis aufweisen. Auf dieser Basis könnten in Zusammenarbeit mit Institutionen, Netzwerken, Sportverbänden und Feuerwehren Hilfsmaßnahmen konzipiert und Strategien entwickelt werden. Deshalb werden wir mit der Verwaltungsfachhochschule in Güstrow weiterhin ver-suchen Kontakt aufzunehmen.


Kriminalitäts_Präventions_Projekte

Eine weitere Schule aus dem Landkreis Rostock beteiligte sich an der Ausschreibung für das Qualitätssiegel Sicherheit macht Schule. Vertreterinnen der Schule kamen zur Verleihung nach Schwerin und erfuhren dort eine Wertschätzung ihrer Arbeit durch den Innenminister.


Die Schule Lüssow erhielt 2012 das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ und hat in die-sem Jahr ihre Schülerinnen und Schüler mit T-Shirts eingekleidet, um dies sichtbar für alle zu machen.


Im Rahmen der Kinder-Jugend-Familien-Messe führten wir ein Preisausschreiben zum Thema Mobbing, Cybermobbing durch. Die Plakate und Fragestellungen wurden von Jugend-lichen selbst erarbeitet. Dazu gab es eine Podiumsdiskussion mit Lehrern, Datenschutzbeauf-tragten des Landes, Schülerinnen und Schüler. Die Fotos werden auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht.


Das Projekt Integration und Verständnis wurde in Güstrow sehr gut angenommen, hieraus entstand eine Gruppe die eine Willkommenskultur für Menschen mit Migrationshintergrund aufbauen wollen.


Die Präventionswoche in der Schule in Satow, fand so großen Anklang, sodass es viele wei-tere Projekte geben wird.

 

Das Projekt im PDF Format

Jahr 2012

Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen (Goethe)


2012 konnte Dank der finanzielle Unterstützung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV interessante Projekte im Landkreis Rostock umgesetzt werden:

z.B. wurde ein Kalender 2013 erarbeitet. Die Idee dazu bekamen wir durch eine Broschüre des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV, die viele Hinweise über den Aufbau und die Organisation eines Präventionsrates gibt. Dafür ein herzliches Danke schön an Herrn Armin Schlender den Geschäftsführer des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung MV.

Der Schülerwettbewerb zum Thema „Gewalt beginnt im Kopf“  fand in 2012 nicht so eine große Resonanz wie im vergangenen Jahr.
Das Fotoprojekt der Schüler aus Sanitz war bereits im vergangenen Jahr so konzipiert, damit die Schüler an dem geplanten Schülerwettbewerb 2012 teilnehmen konnten. Auf der Sitzung des Präventionsrates wurde diese einzige Zuarbeit des Schülerwettbewerbes; einer Schülergruppe aus Sanitz geehrt und prämiert.

Das Qualitätssiegel "Sicherheit macht Schule" bekamen die Grundschule in Lüssow und das Schulzentrum in Kühlungsborn. Beide Schulen kamen mit Schülern zur ersten Sitzung des Präventionsrates und stellten ihr Konzept vor.

Folgende Projekte wurde duchgeführt:

Schlag-artig: Besser ein schlagendes Argument als ein Schlag ins Gesicht -  Ziel des Projektes: eine CD-Produktion mit mind. einem Beitrag sowie  Kompetenzerwerb durch das Musizieren (Durchhaltevermögen, Kommunikationsstärke, Wissen über positive und negative Gewalt). Erfolgserlebnisse schaffen und damit das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen fördern. (Ergebnisbericht im Anhang)

Schülerkalender – Gewaltsituationen - Ziel des Projektes waren die Erstellung eines Kalenders mit eigenen Fotos, Bildern und Texten zum Thema Gewalt sowie ein Kompetenzerwerb im Gestalten, Reflektieren, Erfolgserlebnisse schaffen und damit das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen fördern. (Ergebnisbericht im Anhang)

Gewaltprävention mit Kindern aus Schwaan und Bad Doberan - Der Verein Cavemus e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, etwas Konkretes für das Grundbedürfnis der Kinder und Jugendlichen in unserem Land nach Sicherheit und Gewaltfreiheit zu tun. Seminare werden nach Altersgruppen aufgeschlüsselt, um den jeweiligen Teilnehmerkreis die Möglichkeit zu geben, ihr Ziel positiv zu erreichen. Zum einen sollen sie eine angenehme Unterrichtsatmosphäre erleben, ohne sich vor anderen zu blamieren und zum zweiten soll der Unterrichtsstoff alters- und teilnehmergerecht vermittelt werden, da je nach Entwicklungstand, der Unterrichtstoff speziell vermittelt werden soll. (Ergebnisbericht im Anhang)

Stärkung des sozialen Zusammenhaltes - Zehn Einrichtungen/Vereine arbeiteten im Projekt zusammen, um Akteure zu sozialen Themen in der Stadt zusammenzubringen, das soziale Engagement füreinander zu erweitern und Sozialarbeiter und Lehrer durch den Rückhalt eines stadtweiten Teams handlungsmutiger zu machen. Sehr hilfreich waren die Seminare mit Argumentationstraining, Erfahrungsaustausch und Aufklärung mittels zahlreicher Informationen von den Referenten vom Verein Soziale Bildung e.V. In verschiedenen Schulen der Stadt müssen Lehrer auf Symbole und rassistische Aussagen reagieren. In einzelnen Jugendclubs wird mit rechten Jugendlichen gearbeitet: zum Teil mit Sozialstundenableistenden, zum Teil mit sehr jungen Mitläufern der rechten Szene. Laut Aussage der teilnehmendem Lehrer und Sozialarbeiter ist eine Zunahme von rechten Einstellungen bei Jugendlichen zu verzeichnen, der Präventionsrat der Stadt Güstrow sieht dies nicht so, obwohl zahlreiche Straftaten mit rechtem Hintergrund dort besprochen wurden. (Ergebnisbericht im Anhang)

Potentiale fördern- Teams stärken - Leitziel: Verbesserung von Entwicklungschancen von Jugendlichen in Förderschulen, durch Motivierung zur aktiven Lebensgestaltung und Konfliktlösung im Umfeld (Ergebnisbericht im Anhang)

Aufklärung über Gefahren im Internet an der Buchenbergschule - Internet, Facebook, Cybermobbing - moderne Fremdwörter, die im Alltag der Jugendlichen eine große Rolle spielen. Die Nutzung des Internets, seine positiven und negativen Seiten - all das ist selbstverständlich für die Jugend. Frau Gesa Stückmann, Rechtsanwältin aus Rostock, besuchte die Regionale Schule Buchenberg und klärte Schüler der 8.- 10. Klasse über die Gefahren des Netzes auf. Im Vorfeld gab es ein Angebot für die Eltern und Lehrer. Beispiele aus ihrer Arbeit zeigten deutlich und anschaulich mögliche Folgen für Täter und Opfer. Frau Gesa Stückmann bezog die Schüler mit ein, so dass diese Veranstaltung als sehr angenehm empfunden wurde.

 

Bilder und Dokumentation

Jahr 2011

Präventionstag "Vielfalt sichern"

2011 hat der Präventionsrat des Landkreises erstmals einen eigenen Präventionstag durchgeführt. Die Veranstaltung fand am 23. August 2011 unter dem Motto

"Vielfalt sichern" in Bad Doberan statt und widmete sich schwerpunktmäßig den Themen Drogenprävention und Opferschutz. (siehe beiliegenden Flyer)

Etwa 100 Gäste aus Schulen, Kindertageseinrichtungen, der Jugendsozialarbeit, den Kirchgemeinden, dem Kreisseniorenbeirat, haupt- und ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Ehrenamtliche folgten der Einladung.

Im Rahmen des Präventionstages wurden die Preisträger des erstmalig durchgeführten Schülerwettbewerbs bekanntgegeben und geehrt.

Den Schülerwettbewerb zum Thema Sucht hatte der Landkreis im Frühjahr ausgeschrieben. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt vier Schulen haben sich mit zahlreichen Einzel- und Gruppenarbeiten daran beteiligt. Geplant war es, die eingereichten Exponate zu einer Wanderausstellung aufzuarbeiten und diese den Schulen im Kreis für Projekttage o.ä. zur Verfügung zu stellen, dies erfolgte aus Gründen der Umstrukturierung zwecks Kreisgebietsreform leider nicht. Statt dessen wurde ein Kalender erarbeitet (siehe Anlage), der die Ergebnisse des Wettbewerbs darstellt und weitere Informationen bietet. Dieser wird an alle Schulen im Großkreis verteilt und soll auch ein zusätzlicher Anreiz sein, sich künftig an nachfolgenden Wettbewerben zu beteiligen.

Weitere Präventionsprojekte wurden an der Schule in Sanitz durchgeführt. Einerseits wurde hier ein Theaterstück (siehe Anlage) mit Nachbereitungsgesprächen erfolgreich aufgeführt. Andererseits wurde ein Fotoprojekt so konzipiert, sodass die Schüler im kommenden Jahr an dem geplanten Schülerwettbewerb teilnehmen können. Viele unterschiedliche Präventionsveranstaltungen (siehe Anlage) wurden in diesem Jahr von den Kreislandfrauen  in der Region durchgeführt. Alle drei Projekte wären ohne Förderung durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung nicht machbar gewesen, deshalb ein ganz herzliches Danke schön!

 

Bilder

Bauchgefühl - Der Enkeltrick

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Seniorensicherheit - Polizeiberatung

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