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PRÄVENTION im Landkreis Rostock

Die persönliche Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner und Gästen unseres Landkreises. Das Büro für Chancengleichheit versteht es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, diese Sicherheit zu schützen und nachhaltig zu stärken.

Wir sind davon überzeugt, dass für die Verhinderung von Gewalt und Kriminalität die Zusammenarbeit vielfältiger Institutionen wie auch gesellschaftliches Engagement besonders relevant sind. Deshalb vernetzen wir staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen, private wie gesellschaftliche Initiativen. So möchten wir Kriminalprävention nachhaltig etablieren!

Wir orientieren uns in unserer Arbeit an § 1 Abs. 2 des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern (SOG M-V) sowie an den entsprechenden Beschlüssen und Empfehlungen des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung (LfK).

KOMMUNALER PRÄVENTIONSRAT DES LANDKREISES ROSTOCK (KPR)
Eine besondere Rolle für die Präventionsarbeit gegen Gewalt und Kriminalität spielt der Kommunale Präventionsrat des Landkreises Rostock. Die Mitglieder des KPR kommen als strategisch handelndes und regelmäßig tagendes Gremium zur Entwicklung, Implementierung und Umsetzung sowie nachhaltigen Verankerung der Präventionsstrategie des Landkreises und der Partnerschaft für Demokratie zusammen. Er berät und unterstützt die Vertretung und Verwaltung des Landkreises wie auch andere Verantwortungsträger*innen bei der Vorbeugung und Verhinderung von Straftaten.

LOKALE PRÄVENTIONSRÄTE
Um die lokale Präventionsarbeit besonders effektiv zu gestalten, bringen wir lokale Präventionsräte und andere Präventi- onsakteur*innen des Landkreises Rostock mit den Mitgliedern des Kriminalpräventionsrates (KPR) zusammen. So kann auf die verschiedenen Bedarfe vor Ort langfristig reagiert werden!

FÜNF GUTE GRÜNDE FÜR DIE FÖRDERUNG VON LOKALEN PRÄVENTIONSRÄTEN IM LANDKREIS ROSTOCK

  1. VOM REAGIEREN ZUM AGIEREN Prävention ist proaktive Arbeit, keine Symptombekämpfung. Die Institutionalisierung dieser Arbeit auf Landkreisebene ist für wirkungsvolles Arbeiten eine Grundvoraussetzung!
  2. EINE LANDKREISWEITE ANALYSE und Bewertung der Situation, sowie das Setzen von Handlungsschwerpunkten ist hierbei ein wichtiger Baustein!
  3. EINE LANDKREISWEITE DACHFUNKTION für die örtlichen Präventionsgremien wird in ihrer strategischen Funktion benötigt. Es bedarf einer finanziellen und auch ideellen Unterstützung der Präventionsgremien vor Ort!
  4. VERNETZENDE GREMIUMSARBEIT auf Landkreisebene lässt die Informationen aus den örtlichen Gremien zusammenfließen. Somit werden gleichzeitig Interessen gegenüber der Politik gebündelt und vertreten!
  5. ZUR UMSETZUNG EINER LANDKREISWEITEN PRÄVENTIONSSTRATEGIE bedarf es einer koordinierenden Lenkungsgruppe! Auf Grundlage strategischer Imperative macht diese finanzielle Ressourcen frei und gewährleistet die Verfolgung der Strategie.

Förderung von Kleinstprojekten

Der Landkreis Rostock kann, durch die Bereitstellung von Fördermitteln durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, Kleinstprojekte fördern, die zur Kriminalitätsvorbeugung im Landkreis beitragen.

Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung fördert Präventionsprojekte

Kommunale Präventionsräte sowie freie Träger, Institutionen und Einzelpersonen, die in Mecklenburg-Vorpommern im Sinne der Kriminalitätsvorbeugung tätig sind, können für die Durchführung von Präventionsprojekten beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Fördermittel beantragen. Beantragung und Vergabe der Fördermittel regelt die Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums „Richtlinie zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung“ vom 5. Juli 2010 (AmtsBl. M-V S. 382). Detaillierte Informationen über die Fördermodalitäten sowie das Antragsformular finden Sie hier.