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Die Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Rostock

Die Gleichstellungsbeauftragte ist zuständig für die Umsetzung dieses Leitprinzips. Sie sensibilisiert für die unter- schiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern und lässt sie in die kreislichen Entwicklungen einfließen. Sie initiiert, kooperiert, ergänzt, regt an, überprüft und unterstützt! Als Angestellte der Kreisverwaltung ist die Gleichstellungsbeauftragte für das gesamte Kreisgebiet zuständig und ist Ansprechpartnerin für alle hier lebenden und arbeitenden Personen.

Dem Landrat direkt unterstellt, arbeitet sie weisungsfrei und überparteilich. Die Bereiche Gleichstellung, Diversity, Ehrenamt, Prävention und Frauen in der Kommunalpolitik stehen im Zentrum der Arbeit von Marion Starck, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Rostock und Leiterin des Büros für Chancengleichheit.

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Die Arbeit des Büros für Chancengleichheit fußt auf verschiedenen gesetzlichen Grundlagen: Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist zum einen in der Hauptsatzung des Landkreises Rostock festgeschrieben. Zum anderen ist die Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung und Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern, im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und letztlich in der EU u.a. im Amsterdamer Vertrag und in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankert.

EUROPÄISCHE CHARTA DER GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN UND MÄNNERN AUF LOKALER EBENE
Die Charta wendet sich an die Lokal- und Regionalregierungen Europas. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich diese formell und öffentlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern und dazu, die in der Charta niedergelegten Verpflichtungen innerhalb ihres Gemeindegebiets umzusetzen.

GLÄSERNE DECKE
Frauen sind in Führungspositionen noch immer sehr viel seltener vertreten als Männer. Oft steigen sie in Organisationen und Unternehmen nur bis zur Ebene des Mittleren Managements auf. Hindernis ist die sogenannte Gläserne Decke (engl. glass ceiling), eine Metapher für die Barrieren, die für dieses Phänomen verantwortlich sind. Bei aller Komplexität werden zum einen vor allem geschlechterstereotype Vorurteile hinsichtlich der Eignung von Frauen in Führung und männlich dominierte Arbeitsumfelder als ausschlaggebend erkannt.

Zum anderen werden mangelnde Strukturen der Organisationen hinsichtlich Work-Life-Balance problematisiert. Diese Barrieren sind meist nahe zu unsichtbar, gläsern, und bleiben eben deshalb häufig unangefochten.
WEITERFÜHREND: Susanne Böing: Grundlagen zur Geschlechts- und Genderproblematik in Unternehmen. Eul Verlag, Lohmar 2009. ODER: BMFSFJ: Frauen in Führungspositionen. Barrieren und Brücken, Sinus Sociovision GmbH, Heidelberg 2010

Kontakt Marion Starck